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Kolja Lessing

Im Gemeindesaal der Chemnitzer Synagoge : Prof. Kolja Lessing – Klavier und Moderation, Robert-Schumann-Quartett,Hartmut Schill – Violine,Ovidiu Simbotin – Violine, Veronika Lauer – Viola, als Gast: Diethard Krause – Violoncello Werke von Franz Schreker, Berthold Goldschmidt, Paul Ben-Haim und Werner Wolf Glaser In Chemnitz – Stadt der Moderne – beginnt die Laufbahn von drei herausragenden deutsch-jüdischen Komponisten. Paul Ben-Haim, Berthold Goldschmidt und Werner Wolf Glaser kamen 1926 bzw. in den frühen 1930er Jahren nach Chemnitz und hinterließen Spuren, die im Konzert des Robert-Schumann-Quartettes zusammen mit dem Pianisten Kolja Lessing beleuchtet werden. Kolja Lessing, eng befreundet mit Goldschmidt und Glaser, und Wiederentdecker etlicher verfolgter Komponisten und Komponistinnen, wird im Gespräch mit Hartmut Schill die Chemnitzbezüge dieses Programms erhellen, das mit einer Opernszene Franz Schrekers eröffnet wird: „Der Schatzgräber“ wurde im März 1921 in Chemnitz aufgeführt!

Kolja Lessing wirkt als Pianist und Geiger an der Schnittstelle von künstlerischer und wissenschaftlicher Tätigkeit. Im Rahmen seiner Konzert- und Aufnahmetätigkeit arbeitet er mit führenden Orchestern und namenhaften Dirigenten. Unter anderem empfing er den Deutschen Kritikerpreis für Musik und den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Er lehrt als Professor für Violine an der Musikhochschule Stuttgart. Seit seiner Promovierung 2022 ist er auch als Autor tätig.